Vorreiter in Sachen Meeresschutz

Seit jeher sind die Seychellen der Inbegriff vom tropischen Badeparadies. Eines der weltweit beliebtesten Reisziele und Heimat vieler seltener, vom Aussterben bedrohter Tierarten. Zu Lande wie auch zu Wasser. Besonders die marine Artenvielfalt rund um die Inselgruppe im Indischen Ozean ist immens, und nun hat auch die Regierung Konsequenzen gezogen, um sie entsprechend zu schützen.
Gerade erst hat Danny Faure, Präsident der Republik Seychellen, bestehend aus 115 Inseln, verkündet, ein Meeresschutzgebiet einzurichten das größer als Deutschland sein wird. Demnach würde insgesamt ein Drittel des gesamten Meeresgebietes des Inselstaates unter Schutz gestellt. Ein Großteil dieses 410.000 Quadratkilometer großen Gebietes, zu dem auch das berühmte Aldabra Atoll gehört, soll nun komplett für menschliche Aktivitäten gesperrt werden. Der restliche Teil nur begrenzt und in umweltverträglichem Maß zugänglich sein.

Neuigkeiten wie diese sind es, die uns Hoffnung machen! Hoffnung, dass es zukünftig mehr solcher Entscheidungen geben wird, um die bedrohten Ökosysteme unserer Ozeane nachhaltig zu schützen. Die Seychellen setzen mit ihrem Vorhaben ein Beispiel und beweisen, das Umweltschutz auch mit unkonventionellen Methoden möglich ist.

Durch einen sogenannten Schuldentausch, den debt-for-nature swap, war es dem Land möglich, das nötige Kapital aufzubringen, um die Schutzzonen zu errichten. Dabei half ihm die US-Umweltschutzorganisation The Nature Conservancy (TNC), die einen Teil der Schulden der Seychellen übernahm und dem Land bessere Kreditkonditionen anbot, wodurch wieder neue Gelder freigegeben werden konnten.
Auch die Leonardo DiCaprio Stiftung beteiligte sich mit 1 Million Dollar an diesem Projekt.

„Diese Bemühungen werden den Menschen auf den Seychellen helfen, ihren Ozean für künftige Generationen zu schützen, und sie werden als Modell für Meeresschutzprojekte weltweit dienen“, so DiCaprio in einer Erklärung.

Das Vorhaben ist ein beispielloses Voranschreiten in der Geschichte des Meeresschutzes und wir hoffen, dass viele weitere Staaten diesem Beispiel folgen werden.

Bravo!

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